Auch im Zusammenhang mit den 129a- Verfahren (Bildung einer terroristischen Vereinigung) in Hamburg hat das BKA nun mit Zeug_innenvorladungen begonnen.
Betroffen sind vor allem Mitbewohner_innen, von denen sich das BKA Hilfe beim weiteren Ausforschen der Beschuldigten und Durchleuchten ihrer Umfelder erhofft.
Die wahllos erscheinenden Vorladungen zeigen, dass jede_r die/der sich in politischen Zusammenhängen bewegt oder auch nur mit Beschuldigten bekannt ist, unvermittelt damit konfrontiert sein kann.
Sowohl Beschuldigte als auch Zeug_innen werden dadurch massiv unter Druck gesetzt.
Alle 6 Zeug_innen haben die Aufforderung des BKA ignoriert. Nun bleibt abzuwarten, ob Vorladungen zur Bundesanwaltschaft (BAW) folgen.
Doch auch dann wird es seitens der Betroffenen keine Bereitschaft geben, sich zu Handlanger_innen und Instrumenten der Staatsanwaltschaft zu machen!
Gemeint sind wir alle!
Alle Beschuldigten und Zeug_innen oder auf welchem Weg auch immer in die Verfahren hineingezogenen Menschen brauchen unsere solidarische Unterstützung!
Für finanzielle Hilfe kann folgendes Konto genutzt werden:
Rote Hilfe e.V.
Kontonr.: 191100462
BLZ.: 44010046
Postbank Dortmund
Stichwort: Razzien 2007
so einige Zeug_innen auf indymedia germany
siehe auch: http://de.indymedia.org/2007/10/198130.shtml
Anfang Oktober kamen Zeuginnenvorladungen des BKA gegen mehrere ehemalige Mitbewohnerinnen von Betroffenen. In dem Verfahren, das seinen bisherigen Höhepunkt in den Durchsuchungen am 9. Mai hatte (129a1), sind das neben der staatsanwältlichen Vorladung die gleich bei der Durchsuchung mitgebracht wurde, die ersten ihrer Art. Zusätzlich zu den vorhandenen Problemen kommt die Sorge um noch mehr Freund_innen.